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- Sie ist Schauspielerin und Kabarettistin, Musikerin und Entertainerin.
Einem Millionenpublikum wurde sie durch die TV-Serie »Oh Gott, Herr
Pfarrer« bekannt, später war sie die Hauptdarstellerin in den nach ihr
benannten Comedyserien »Nachtschwester Kroymann« und »Kroymann«. Und
jetzt ist Maren Kroymann zu Gast im unendlichen Podcast.
Maren Kroymann wurde 1949 im niedersächsischen Walsrode geboren und ist
in Tübingen aufgewachsen. Ihr Vater war Professor für Klassische
Philologie, ihre Mutter Romanistin. In den 1970er-Jahren zog sie nach
West-Berlin und studierte auf Lehramt; 1977 bestand sie das Erste
Staatsexamen. Mit ihrem Bühnenprogramm »Auf du und du mit dem
Stöckelschuh« wurde Maren Kroymann 1982 dem Kabarettpublikum bekannt,
von 1985 an trat sie regelmäßig in der legendären TV-Kabarettsendung
»Scheibenwischer« auf. Sie wurde mehrfach mit dem Grimme-Preis und mit
dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Ihr wurden das
Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland und der
Verdienstorden des Landes Berlin verliehen.
Mit Christoph Amend und Jochen Wegner spricht Maren Kroymann über ihren
Weg auf die Bühne und die Rollen ihres Lebens, über Humor und Feminismus
– und über die Leihmutterschaftsdebatte, die der Politiker Jens Spahn
ausgelöst hat. Sie erinnert sich an ihre schwäbische Heimat, an prägende
Aufenthalte in Paris und in den USA – und an ihr Coming-out in den
1990er-Jahren. Außerdem erzählt sie, wie sie während ihres Studiums in
den 1970er-Jahren wegen ihrer politischen Haltung von konservativen
Professoren auf eine »schwarze Liste« gesetzt wurde.
Nach 5 Stunden und 37 Minuten beendet Maren Kroymann das Gespräch, denn
das darf bei »Alles gesagt?« nur die Gästin.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank
Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs
Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an:
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Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. - Sie gehört zu den profiliertesten Gravitationsforscherinnen ihrer
Generation und befasst sich mit den größten Fragen der Physik: Wie
funktioniert das Universum – und reicht Einsteins Relativitätstheorie
wirklich aus, um es zu beschreiben? Jetzt ist die Physikerin Lavinia
Heisenberg zu Gast im unendlichen Podcast. Sie spricht über ihre
Forschung zur Schwerkraft, neue Perspektiven auf Einstein und darüber,
ob Gravitonen womöglich eine Masse haben.
Im Gespräch erzählt Heisenberg, wie früh ihre Faszination für den Kosmos
begann. Als Kind sei der Mond für sie eine Konstante gewesen, er habe
sie durch verschiedene Lebensphasen und die vielen Umzüge begleitet, die
sie damals erlebte. Früh stand für sie fest, dass sie Astronautin werden
wollte. Beinahe wäre der Traum in Erfüllung gegangen: Sie bewarb sich
für das ESA-Astronautenprogramm und kam unter die letzten 30.
Außerdem geht es um Heisenbergs Wissenschaft – um Gravitation, um die
Grenzen bestehender Theorien und um ihre Lust, diese neu zu denken.
Lavinia Heisenberg studierte Physik in Heidelberg, nachdem sie zuvor
auch Medizin und Psychologie in Betracht gezogen hatte. Sie hat in
vielen verschiedenen Ländern geforscht, spricht sechs Sprachen fließend
und sagt selbst, dass man in jeder Sprache die Welt mit anderen Augen
sieht.
Heisenberg spricht auch über ihren Weg durch eine Wissenschaft, in der
Frauen bis heute unterrepräsentiert sind. Weil an ihrer Schule kein
Physik-Leistungskurs zustande kam, musste sie sich zu Beginn des
Studiums vieles selbst erarbeiten. Sie erzählt von Professoren, die ihr
vom Fach abrieten. Aufhalten ließ sie sich davon nicht: Sie beendete ihr
Studium als eine der Besten ihres Jahrgangs. Für schlechte Tage greift
sie noch immer zu ihrer »Mondtherapie«, wie sie die Methode selbst
lachend im Podcast nennt. Nach fünf Stunden und 43 Minuten beendet sie
das Gespräch, denn das darf bei »Alles gesagt?« nur die Gästin.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank
Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs
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erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftstellern unserer Zeit. Und er
ist der einzige Gast in der Geschichte von Alles gesagt?, dessen Folge
nicht von ihm selbst, sondern vom Veranstaltungsort beendet wurde – nach
drei Stunden und 39 Minuten. Nach der denkwürdigen Aufzeichnung in der
Elbphilharmonie ist Sebastian Fitzek jetzt wie versprochen zurück –
diesmal im Audimax der Universität Hamburg, im Rahmen der Langen Nacht
der ZEIT, live vor 1.200 Gästen.
2026 feiert Sebastian Fitzek sein 20. Jubiläum als Autor. Am 3. Juni
2006 erschien sein Debüt Die Therapie, mittlerweile hat er mehr als 30
Bücher veröffentlicht. Im Gespräch berichtet er, was seit dem Abbruch in
der Elbphilharmonie geschehen ist – von der Veröffentlichung seines
Thrillers Der Nachbar und seinem Gastauftritt bei Gute Zeiten, schlechte
Zeiten über seinen Ausflug ins Horrorgenre mit dem gemeinsam mit Annika
Strauss geschriebenen Roman REM bis hin zu den beiden großen
Jubiläumsshows in der Berliner Waldbühne – zwei, weil die Nachfrage so
groß war.
Fitzek spricht außerdem über seine Erfahrungen als Vater von fünf
Kindern – über Bildschirmzeit, Social Media und das Schul- und
Bildungssystem. Er beobachtet die wachsende Polarisierung in Deutschland
mit Sorge und erklärt, warum er es mutig findet, wenn Künstler wie Bruce
Springsteen oder Herbert Grönemeyer sich politisch positionieren – und
warum er selbst sich lieber zurückhält.
Gemeinsam mit dem Publikum plottet Fitzek live einen Thriller und gibt
dabei Einblicke in sein Handwerk: wie er Ideen über Jahre entwickelt,
warum er allen Versuchungen der Marktforschung widersteht – und dass er
bei jedem neuen Buch immer noch Zweifel hat, ob es gut genug ist. Er
verteidigt den inhabergeführten Buchhandel. Und er beschreibt seine
Treue zu Berlin – obwohl er 40 Jahre gebraucht hat, um die Stadt zu
mögen.
Sebastian David Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren und ist in der
Charlottenburger Siedlung Eichkamp aufgewachsen. Er studierte Jura,
promovierte im Urheberrecht und machte Karriere im Privatradio als
Chefredakteur und Programmchef mehrerer Sender, bevor er sich ganz dem
Schreiben widmete. Neben Thrillern hat Sebastian Fitzek auch
Kinderbücher und Komödien geschrieben. Für seine Psychothriller wurde er
unter anderem mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur
ausgezeichnet.
Nach sechs Stunden und 25 Minuten spricht Sebastian Fitzek schließlich
das im ersten Teil vereinbarte Schlusswort: »Löschkanone«.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophia Hubel
Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs
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der ZEIT, einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns
umtreiben, auf die eine klare Antwort oft schwer zu finden ist. Er
befragt die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den er
für das jeweilige Thema finden konnte – so lange, bis er eine definitive
Antwort bekommt.
Alle Folgen von Nur eine Frage finden Sie hier und auf allen gängigen
Podcast-Plattformen.
Nach den spektakulären Fortschritten, die Large Language Models (LLMs)
wie ChatGPT in den vergangenen Jahren gemacht haben, könnte man schon
ein denkendes Wesen in der Maschine vermuten. Ist da mehr als nur ein
Computerprogramm? In der dritten Folge von Nur eine Frage wollen wir von
KI-Forscher Richard Socher wissen: "Können Maschinen denken?"
Richard Socher ist ein Pionier der KI-Forschung. Seine
Veröffentlichungen haben die Entwicklung der LLMs stark beeinflusst.
Seine Dissertation aus dem Jahr 2016 führte rekursive neuronale
Netzwerke für die Sprach- und Bildverarbeitung ein – zu einer Zeit, als
neuronale Netzwerke als Sackgasse galten – heute sind sie die Grundlage
dessen, was populär als künstliche Intelligenz gehandelt wird. Richard
Socher hat das Prompt Engineering erfunden, also die Eingabe von frei
formulierbaren Sätzen, die heute Standard ist bei der Bedienung von
Large Language Models wie ChatGPT. Socher zählt zu den meistzitierten
KI-Forschern.
Im Gespräch erklärt Socher, warum er "computo, ergo sum" – ich rechne,
also bin ich – für eine brauchbare Definition von Denken hält und
weshalb LLMs mehr sind als nur "stochastische Papageien". Socher:
"Letztlich haben auch Menschen ein Sprachmodell irgendwo im Gehirn."
Nach Ansicht des Forschers ist es problematisch, Intelligenz zu sehr aus
menschlicher Sicht zu definieren und zum Maßstab für KI zu nehmen. Die
KI sieht Socher überall dort im Vorteil, wo sich Ergebnisse simulieren
und verifizieren lassen – ob das Spiele wie Schach oder Go sind oder die
Mathematik. Genau in diesen Bereichen sagt Socher spektakuläre Erfolge
der KI für die nächsten Jahre voraus.
Die Allgemeine Generative Intelligenz (AGI), die von vielen KI-Firmen
und -Wissenschaftlern angestrebt wird, definiert Socher als System mit
vielen Fähigkeiten, die sich an denen des Menschen orientieren. Das von
ihm mit erfundene Prompt Engineering sieht er als wichtigen Schritt auf
dem Weg zu dieser Superintelligenz. Nächste, wichtige Meilensteine
wären, dass KIs anfangen, sich selbst zu verbessern und die Grenzen der
menschlichen Wahrnehmung und Intelligenz überwinden. Bislang allerdings
würden KIs mit menschlicher Sprache trainiert und mit menschlichen Tests
gemessen, was zwangsläufig an Grenzen stoßen werde. Der Ausweg:
Simulation, Verifikation und neue Sensorik – damit KI über den
menschlichen Horizont hinaus wahrnehmen und handeln kann.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Jens Lubbadeh
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Wir befragen außergewöhnliche Menschen – so lange, bis sie selbst erklären, dass jetzt “alles gesagt” sei. Ein Gespräch kann also zwölf Minuten oder drei Stunden dauern.
Die Interviewer, Christoph Amend, Editorial Director der ZEIT und Jochen Wegner, Chefredakteur der ZEIT, sind auf alles vorbereitet – und haben hunderte Fragen und meistens auch ein paar Spiele für ihren Gast dabei.
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