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Alles gesagt?

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  • Alles gesagt?

    Maren Kroymann, was ist guter Humor?

    30/07/2026 | 5h 36 mins.
    Sie ist Schauspielerin und Kabarettistin, Musikerin und Entertainerin.
    Einem Millionenpublikum wurde sie durch die TV-Serie »Oh Gott, Herr
    Pfarrer« bekannt, später war sie die Hauptdarstellerin in den nach ihr
    benannten Comedyserien »Nachtschwester Kroymann« und »Kroymann«. Und
    jetzt ist Maren Kroymann zu Gast im unendlichen Podcast.

    Maren Kroymann wurde 1949 im niedersächsischen Walsrode geboren und ist
    in Tübingen aufgewachsen. Ihr Vater war Professor für Klassische
    Philologie, ihre Mutter Romanistin. In den 1970er-Jahren zog sie nach
    West-Berlin und studierte auf Lehramt; 1977 bestand sie das Erste
    Staatsexamen. Mit ihrem Bühnenprogramm »Auf du und du mit dem
    Stöckelschuh« wurde Maren Kroymann 1982 dem Kabarettpublikum bekannt,
    von 1985 an trat sie regelmäßig in der legendären TV-Kabarettsendung
    »Scheibenwischer« auf. Sie wurde mehrfach mit dem Grimme-Preis und mit
    dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Ihr wurden das
    Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland und der
    Verdienstorden des Landes Berlin verliehen.

    Mit Christoph Amend und Jochen Wegner spricht Maren Kroymann über ihren
    Weg auf die Bühne und die Rollen ihres Lebens, über Humor und Feminismus
    – und über die Leihmutterschaftsdebatte, die der Politiker Jens Spahn
    ausgelöst hat. Sie erinnert sich an ihre schwäbische Heimat, an prägende
    Aufenthalte in Paris und in den USA – und an ihr Coming-out in den
    1990er-Jahren. Außerdem erzählt sie, wie sie während ihres Studiums in
    den 1970er-Jahren wegen ihrer politischen Haltung von konservativen
    Professoren auf eine »schwarze Liste« gesetzt wurde.

    Nach 5 Stunden und 37 Minuten beendet Maren Kroymann das Gespräch, denn
    das darf bei »Alles gesagt?« nur die Gästin.

    Produktion: Pool Artists
    Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank
    Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs
    Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
    Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an:
    allesgesagt@zeit.de.

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  • Alles gesagt?

    Lavinia Heisenberg, müssen wir Einstein neu denken?

    02/07/2026 | 5h 41 mins.
    Sie gehört zu den profiliertesten Gravitationsforscherinnen ihrer
    Generation und befasst sich mit den größten Fragen der Physik: Wie
    funktioniert das Universum – und reicht Einsteins Relativitätstheorie
    wirklich aus, um es zu beschreiben? Jetzt ist die Physikerin Lavinia
    Heisenberg zu Gast im unendlichen Podcast. Sie spricht über ihre
    Forschung zur Schwerkraft, neue Perspektiven auf Einstein und darüber,
    ob Gravitonen womöglich eine Masse haben.
    Im Gespräch erzählt Heisenberg, wie früh ihre Faszination für den Kosmos
    begann. Als Kind sei der Mond für sie eine Konstante gewesen, er habe
    sie durch verschiedene Lebensphasen und die vielen Umzüge begleitet, die
    sie damals erlebte. Früh stand für sie fest, dass sie Astronautin werden
    wollte. Beinahe wäre der Traum in Erfüllung gegangen: Sie bewarb sich
    für das ESA-Astronautenprogramm und kam unter die letzten 30.
    Außerdem geht es um Heisenbergs Wissenschaft – um Gravitation, um die
    Grenzen bestehender Theorien und um ihre Lust, diese neu zu denken.
    Lavinia Heisenberg studierte Physik in Heidelberg, nachdem sie zuvor
    auch Medizin und Psychologie in Betracht gezogen hatte. Sie hat in
    vielen verschiedenen Ländern geforscht, spricht sechs Sprachen fließend
    und sagt selbst, dass man in jeder Sprache die Welt mit anderen Augen
    sieht.
    Heisenberg spricht auch über ihren Weg durch eine Wissenschaft, in der
    Frauen bis heute unterrepräsentiert sind. Weil an ihrer Schule kein
    Physik-Leistungskurs zustande kam, musste sie sich zu Beginn des
    Studiums vieles selbst erarbeiten. Sie erzählt von Professoren, die ihr
    vom Fach abrieten. Aufhalten ließ sie sich davon nicht: Sie beendete ihr
    Studium als eine der Besten ihres Jahrgangs. Für schlechte Tage greift
    sie noch immer zu ihrer »Mondtherapie«, wie sie die Methode selbst
    lachend im Podcast nennt. Nach fünf Stunden und 43 Minuten beendet sie
    das Gespräch, denn das darf bei »Alles gesagt?« nur die Gästin.
    Produktion: Pool Artists
    Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank
    Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs
    Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
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  • Alles gesagt?

    Sebastian Fitzek, wie schreibt man einen Thriller? (Teil 2)

    18/06/2026 | 6h 25 mins.
    Er zählt mit mehr als 20 Millionen verkauften Büchern zu den
    erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftstellern unserer Zeit. Und er
    ist der einzige Gast in der Geschichte von Alles gesagt?, dessen Folge
    nicht von ihm selbst, sondern vom Veranstaltungsort beendet wurde – nach
    drei Stunden und 39 Minuten. Nach der denkwürdigen Aufzeichnung in der
    Elbphilharmonie ist Sebastian Fitzek jetzt wie versprochen zurück –
    diesmal im Audimax der Universität Hamburg, im Rahmen der Langen Nacht
    der ZEIT, live vor 1.200 Gästen.

    2026 feiert Sebastian Fitzek sein 20. Jubiläum als Autor. Am 3. Juni
    2006 erschien sein Debüt Die Therapie, mittlerweile hat er mehr als 30
    Bücher veröffentlicht. Im Gespräch berichtet er, was seit dem Abbruch in
    der Elbphilharmonie geschehen ist – von der Veröffentlichung seines
    Thrillers Der Nachbar und seinem Gastauftritt bei Gute Zeiten, schlechte
    Zeiten über seinen Ausflug ins Horrorgenre mit dem gemeinsam mit Annika
    Strauss geschriebenen Roman REM bis hin zu den beiden großen
    Jubiläumsshows in der Berliner Waldbühne – zwei, weil die Nachfrage so
    groß war.

    Fitzek spricht außerdem über seine Erfahrungen als Vater von fünf
    Kindern – über Bildschirmzeit, Social Media und das Schul- und
    Bildungssystem. Er beobachtet die wachsende Polarisierung in Deutschland
    mit Sorge und erklärt, warum er es mutig findet, wenn Künstler wie Bruce
    Springsteen oder Herbert Grönemeyer sich politisch positionieren – und
    warum er selbst sich lieber zurückhält.

    Gemeinsam mit dem Publikum plottet Fitzek live einen Thriller und gibt
    dabei Einblicke in sein Handwerk: wie er Ideen über Jahre entwickelt,
    warum er allen Versuchungen der Marktforschung widersteht – und dass er
    bei jedem neuen Buch immer noch Zweifel hat, ob es gut genug ist. Er
    verteidigt den inhabergeführten Buchhandel. Und er beschreibt seine
    Treue zu Berlin – obwohl er 40 Jahre gebraucht hat, um die Stadt zu
    mögen.

    Sebastian David Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren und ist in der
    Charlottenburger Siedlung Eichkamp aufgewachsen. Er studierte Jura,
    promovierte im Urheberrecht und machte Karriere im Privatradio als
    Chefredakteur und Programmchef mehrerer Sender, bevor er sich ganz dem
    Schreiben widmete. Neben Thrillern hat Sebastian Fitzek auch
    Kinderbücher und Komödien geschrieben. Für seine Psychothriller wurde er
    unter anderem mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur
    ausgezeichnet.

    Nach sechs Stunden und 25 Minuten spricht Sebastian Fitzek schließlich
    das im ersten Teil vereinbarte Schlusswort: »Löschkanone«.
    Produktion: Pool Artists
    Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophia Hubel
    Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs
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  • Alles gesagt?

    Ankündigung: Archiv und Bonusfolgen von "Alles gesagt?" mit Abo

    11/01/2026 | 1 mins.
    In einigen Tagen werden wir das Archiv von "Alles gesagt?" und vielen
    weiteren Podcasts der ZEIT exklusiv für unsere Abonnenten zugänglich
    machen.

    Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei verfügbar. Alle
    älteren Folgen können Sie künftig mit einem Digital- oder Podcastabo der
    ZEIT hören, unter www.zeit.de/allesgesagt, auf Apple Podcasts oder
    Spotify.

    Wenn Sie noch kein Abo haben, können Sie unter www.zeit.de/podcastabo
    ein kostenloses Probeabo bestellen. Nach der Probephase kostet es 4,99
    Euro im Monat. Sie erhalten damit nicht nur Zugriff auf das komplette
    Podcastarchiv der Zeit, sondern auch auf regelmäßige Bonusfolgen von
    "OK, America?", "Das Politikteil", "Verbrechen" und weiteren Podcasts.
    Auch bei "Alles gesagt?" bekommen Sie zusätzliche Inhalte wie
    KI-Übersetzungen von englischen Originalfolgen. Außerdem können Sie mit
    dem Abo unsere teils preisgekrönten Podcastserien wie "Irma. Das Kind
    aus Srebrenica" oder "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht" hören.

    Wenn Sie die ZEIT nicht nur hören, sondern auch lesen wollen, können Sie
    außerdem unter www.zeit.de/mehr-hoeren unser Digitalabo ebenfalls
    kostenlos für einen Monat testen.

    Wenn Sie bereits ein Abo haben, können Sie es direkt in Ihrer App mit
    Apple Podcasts oder Spotify verbinden und wie gewohnt weiterhören.
    Bei Fragen und Problemen schreiben Sie uns gerne an kontakt@zeit.de.

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  • Alles gesagt?

    Hörtipp "Nur eine Frage": Können Maschinen denken, Richard Socher?

    03/10/2025 | 1h 16 mins.
    Im neuen ZEIT-Podcast Nur eine Frage stellt Jochen Wegner, Chefredakteur
    der ZEIT, einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns
    umtreiben, auf die eine klare Antwort oft schwer zu finden ist. Er
    befragt die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den er
    für das jeweilige Thema finden konnte – so lange, bis er eine definitive
    Antwort bekommt. 

    Alle Folgen von Nur eine Frage finden Sie hier und auf allen gängigen
    Podcast-Plattformen.

    Nach den spektakulären Fortschritten, die Large Language Models (LLMs)
    wie ChatGPT in den vergangenen Jahren gemacht haben, könnte man schon
    ein denkendes Wesen in der Maschine vermuten. Ist da mehr als nur ein
    Computerprogramm? In der dritten Folge von Nur eine Frage wollen wir von
    KI-Forscher Richard Socher wissen: "Können Maschinen denken?"

    Richard Socher ist ein Pionier der KI-Forschung. Seine
    Veröffentlichungen haben die Entwicklung der LLMs stark beeinflusst.
    Seine Dissertation aus dem Jahr 2016 führte rekursive neuronale
    Netzwerke für die Sprach- und Bildverarbeitung ein – zu einer Zeit, als
    neuronale Netzwerke als Sackgasse galten – heute sind sie die Grundlage
    dessen, was populär als künstliche Intelligenz gehandelt wird. Richard
    Socher hat das Prompt Engineering erfunden, also die Eingabe von frei
    formulierbaren Sätzen, die heute Standard ist bei der Bedienung von
    Large Language Models wie ChatGPT. Socher zählt zu den meistzitierten
    KI-Forschern.

    Im Gespräch erklärt Socher, warum er "computo, ergo sum" – ich rechne,
    also bin ich – für eine brauchbare Definition von Denken hält und
    weshalb LLMs mehr sind als nur "stochastische Papageien". Socher:
    "Letztlich haben auch Menschen ein Sprachmodell irgendwo im Gehirn."
    Nach Ansicht des Forschers ist es problematisch, Intelligenz zu sehr aus
    menschlicher Sicht zu definieren und zum Maßstab für KI zu nehmen. Die
    KI sieht Socher überall dort im Vorteil, wo sich Ergebnisse simulieren
    und verifizieren lassen – ob das Spiele wie Schach oder Go sind oder die
    Mathematik. Genau in diesen Bereichen sagt Socher spektakuläre Erfolge
    der KI für die nächsten Jahre voraus.

    Die Allgemeine Generative Intelligenz (AGI), die von vielen KI-Firmen
    und -Wissenschaftlern angestrebt wird, definiert Socher als System mit
    vielen Fähigkeiten, die sich an denen des Menschen orientieren. Das von
    ihm mit erfundene Prompt Engineering sieht er als wichtigen Schritt auf
    dem Weg zu dieser Superintelligenz. Nächste, wichtige Meilensteine
    wären, dass KIs anfangen, sich selbst zu verbessern und die Grenzen der
    menschlichen Wahrnehmung und Intelligenz überwinden. Bislang allerdings
    würden KIs mit menschlicher Sprache trainiert und mit menschlichen Tests
    gemessen, was zwangsläufig an Grenzen stoßen werde. Der Ausweg:
    Simulation, Verifikation und neue Sensorik – damit KI über den
    menschlichen Horizont hinaus wahrnehmen und handeln kann.

    Produktion: Pool Artists
    Redaktion: Jens Lubbadeh

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an n1f@zeit.de.

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Wir befragen außergewöhnliche Menschen – so lange, bis sie selbst erklären, dass jetzt “alles gesagt” sei. Ein Gespräch kann also zwölf Minuten oder drei Stunden dauern. Die Interviewer, Christoph Amend, Editorial Director der ZEIT und Jochen Wegner, Chefredakteur der ZEIT, sind auf alles vorbereitet – und haben hunderte Fragen und meistens auch ein paar Spiele für ihren Gast dabei. Mehr hören? Dann testen Sie jetzt unser Podcast-Abo 4 Wochen gratis unter www.zeit.de/podcastabo Neben unserem unendlichen Podcast gibt es in der ZEIT und auf zeit.de noch einiges mehr zu entdecken. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/allesgesagt-abo
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