Ich glaube, ich war lange ein sehr guter Lügner. Charmant, sozial akzeptiert, komplett konfliktscheu. Jetzt versuche ich, ehrlicher zu sein. Diese Woche geht’s um Reizüberflutung, einen überraschend stillen Lauf ohne Handy und die Frage, warum wir so oft Dinge sagen, die wir gar nicht meinen. Ich denke zurück an meine eigene Lügen-Karriere (ja, inklusive Buch darüber) und merke: Viele Unwahrheiten sind eigentlich nur gut gemeinte Ausreden, um gemocht zu werden. Aber was passiert, wenn man damit aufhört? Wenn man plötzlich sagt, was man wirklich denkt – und damit vielleicht kleine Systeme ins Wanken bringt? Eine Folge über Integrität, soziale Höflichkeit und den schmalen Grat zwischen ehrlich sein und einfach nur ein bisschen zu direkt.